Ein Schweizer Halbfinal, zwei Tiebreaks und am Ende der Final: Mika Brunold schlägt beim ATP Challenger in Roanne seinen Landsmann Jérôme Kym mit 7:6 (7:2), 7:6 (7:3). Am Sonntag, 18. Oktober, spielt er um den Titel.
Eng bis zum Schluss
Auf dem Platz stehen zwei Schweizer, die beide eine starke Woche hinter sich haben. Auch im Ranking liegen sie nah beieinander: Kym ist die Nummer 249 der Welt, Brunold die Nummer 261 (Stand: 12. Oktober 2026). Entsprechend eng verläuft das Spiel. Keiner kann sich absetzen, beide Sätze gehen ins Tiebreak.
Dort ist Brunold der konsequentere Spieler. Er holt die Tiebreaks mit 7:2 und 7:3. Nach knapp zwei Stunden ist der Einzug in den Final perfekt.
Für Kym endet in Roanne trotzdem eine gute Woche. Er war als Alternate ins Hauptfeld gerückt und erreichte nach einem kampflosen Viertelfinal gegen Dominic Stricker die Runde der letzten vier.
Ein Weg mit starken Gegnern
Brunolds Woche in Roanne hatte schon vor dem Halbfinal einen Höhepunkt. Im Achtelfinal schlägt er mit Benjamin Bonzi die Nummer 2 des Turniers und einen Top-100-Spieler mit 6:2, 2:6, 6:4. Im Viertelfinal setzt er sich gegen den Franzosen Felix Balshaw mit 6:3, 2:6, 6:3 durch.
Kurz nach dem Sieg gegen Kym meldet sich Brunold mit einem Video aus der Halle. Er freut sich auf den Final und schwärmt von der Stimmung im Publikum.
Rückenwind vor Basel
Im Final wartet der Sieger aus dem zweiten Halbfinal zwischen dem Norweger Nicolai Budkov Kjaer (ATP 152, Nr. 6 der Setzliste) und dem Franzosen Matteo Martineau (ATP 272, Stand: 12. Oktober 2026).
Eine Woche vor den Swiss Indoors in Basel nimmt Brunold damit viel Selbstvertrauen aus Frankreich mit. Für die Vergabe der Wildcards ist der Final ein zusätzliches Argument.
Bericht zu Brunolds Sieg gegen Bonzi lesen




