Remy Bertola (ATP 227) spielt am Mittwoch, 21. Oktober, sein zweites Match auf der ATP Tour. Der Tessiner rückt beim ATP-250-Turnier European Open in Brüssel als Lucky Loser ins Hauptfeld. In der ersten Runde trifft er auf den Belgier David Goffin. Die Partie ist voraussichtlich als zweitletztes oder letztes Match des Tages auf dem Center Court angesetzt.

Als Lucky Loser ins Hauptfeld
In der Qualifikation schlug Bertola zuerst den Franzosen Giovanni Mpetshi Perricard. In der Finalrunde verlor er gegen den Italiener Federico Cinà in drei Sätzen. Dabei war er zweimal nur zwei Punkte vom Sieg entfernt. Den Platz im Hauptfeld erhielt er trotzdem: Holger Rune zog sich wegen Rückenproblemen zurück. Ob der Däne in einer Woche an den Swiss Indoors in Basel antreten kann, ist offen.
Für Bertola ist es erst das zweite Match auf ATP-Stufe. Seine Premiere feierte er vor fast einem Jahr an den Swiss Indoors in Basel. Dort spielte er sich durch die Qualifikation und verlor in der ersten Runde gegen Jaume Munar mit 2:6, 4:6. Gegen Goffin geht Bertola nun als Favorit ins Match.
Abschiedsturnier von David Goffin
Für David Goffin ist das Heimturnier in Brüssel das letzte Turnier seiner Karriere. Der 35-Jährige spielt mit einer Wildcard und kämpft mit Knieproblemen. Seine Bilanz ist trotzdem gross:
- Nummer 7 der Welt im November 2017, als erster Belgier in den Top 10 der ATP-Weltrangliste
- Sechs Titel auf der ATP Tour
- Final an den ATP Finals 2017, nach Siegen gegen Rafael Nadal und Roger Federer in derselben Woche
- Vier Viertelfinals an Grand-Slam-Turnieren
Für Bertola ist dieses Match eine Ehre und eine Bühne zugleich. Er spielt vor vollen Rängen gegen einen früheren Top-10-Spieler bei dessen Abschied. Die Partie ist zudem eine wertvolle Vorbereitung auf die Swiss Indoors. In Basel dürfte Bertola mindestens eine Wildcard für die Qualifikation erhalten.
Remy Bertola gegen David Goffin auf Instagram
Beitrag zu Remy Bertola gegen David Goffin auf Instagram ansehen
Mehr zum Thema: Alle Berichte über Remy Bertola · Swiss Indoors 2026: Stans Abschied und die offenen Wildcards






