An den Swiss Indoors in Basel steht 2026 kein Spieler aus den Top 10 der ATP-Weltrangliste im Einzel-Halbfinal. Beim Erste Bank Open in Wien sind es vier. Beide Turniere gehören zur Kategorie ATP 500 und finden in derselben Woche statt. Tennis Schweiz vergleicht die beiden Felder in einem Video.
Die Halbfinalisten im Vergleich
Die Platzierungen beziehen sich auf die ATP-Weltrangliste (Stand: 26.10.2026).
- Wien: Alexander Zverev (Nr. 2), Carlos Alcaraz (Nr. 3), Daniil Medvedev (Nr. 5) und Alex de Minaur (Nr. 10)
- Basel: Taylor Fritz (Nr. 13), Jiri Lehecka (Nr. 21), Valentin Vacherot (Nr. 31) und Jan-Lennard Struff (Nr. 47)
In Basel prägten Überraschungen die Woche. Jérôme Kym schlug im Achtelfinal die Weltnummer 4 Ben Shelton. Jan-Lennard Struff besiegte Novak Djokovic mit 6:7 (4), 7:5, 7:6 (5). Es war sein erster Sieg im neunten Duell mit dem Serben.
Preisgeld und Antrittsgagen
Am Preisgeld liegt der Unterschied kaum. Der Sieger in Wien erhält 523'305 Euro, der Sieger in Basel 483'335 Euro. Die Differenz beträgt knapp 40'000 Euro. Tennis Schweiz sieht den Grund vor allem bei den Antrittsgagen: Wien setzt auf wenige Topstars, Basel verteilt breiter.
Für Basel spricht die Tradition. Roger Federer gewann die Swiss Indoors zehnmal, so oft wie kein anderer Spieler. Im Video fragt Tennis Schweiz: Welche Strategie setzt sich durch, Topstars oder Breite?
Das Video auf Instagram
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